Die Bartagame
Pogona vitticeps

(basierend auf Informationen aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)

Grizzly

Die Bartagamen (Pogona) sind eine Gattung von Echsen innerhalb der Familie der Agamen, die in den Wüstenregionen in Australien vorkommen. Sie leben vorwiegend als Einzelgänger.

Es gibt acht verschiedene Bartagamenarten in Australien:

Östliche Bartagame (Pogona barbata) – Ostaustralien, z. B. Bei Great Dividing Range

Zwergbartagame (Pogona henrylawsoni) – Nordöstliches Zentralaustralien

Kimberley-Bartagame (Pogona microlepidota) – Nordwestliches Ausralien

Kleine Bartagame (Pogona minima) – Houtman-Abrolhos-Archipel, Westaustralien

Westliche Bartagame (Pogona minor) – West- bis Zentralaustralien

Mitchells Bartagame (Pogona mitchelli) – Nordwestliches Australien

Nullarbor-Bartagame (Pogona nullarbor) – Nullarborebene beim südlichen Zentralaustralien

Streifenköpfige Bartagame (Pogona vitticeps)– Zentral- bis Südaustralien
       


Mine


Systematik

Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
Klasse: Reptilien (Reptilia)
Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
Unterordnung: Echsen (Lacertilia)
Familie: Agamen (Agamidae)
Gattung: Bartagamen


Beschreibung

Bartagamen sind langgestreckte, sandfarbene Echsen. Durch ihre Färbung können sie sich in ihrem Lebensraum gut tarnen. Sie sind an vielen Körperstellen mit Stacheln besetzt. Der Schwanz macht für gewöhnlich die Hälfte der Gesamtlänge aus. Bartagamen können bis zu 60 cm lang werden.


Aussehen

Die Bartagame erreicht eine Gesamtlänge von bis zu 60 Zentimetern. Dabei macht der Schwanz ungefähr die Hälfte dieser Länge aus. Der „Bart“ ist gut zu sehen und besitzt beidseitig viele Stacheln. Weitere Stachelreiehn findet man oberhalb des Trommelfells und an beiden Seiten des Bauches entlang, bis zum Schwanz. Sie hat eine hell- bis dunkelbraun/schwärzliche Färbung. Entlang der Wirbelsäule hat sie eine klare Zeichnung in Form von helleren und dunkleren Farbsegmenten. Die Farben sind allerdings sehr unterschiedlich. Es gibt auch rote, bläuliche, schwarze und graue Zeichnungen. In den USA werden spezielle Farbformen für die Terrarienhaltung gezüchtet. Der Bart wird bei Drohgebärden aufgestellt und färbt sich schwarz. Bei manchen Pogona vitticeps färbt sich der restliche Körper ebenfalls deutlich dunkler.

Der Kopf wirkt durch große Schuppen panzerartig. An der Kopfhinterkante sind deutlich erkennbare Stacheln zu sehen. Entlang der Seite hat sie feine Stacheln, die allerdings mehr gummiartig sind, und natürlich der „Bart“ aus Stacheln. Diese sind wie die am Rücken nicht hart. Die Ohröffnungen sind gut sichtbar.


Verbreitung und Lebensraum

Bartagamen sind in Australien endemisch. Sie leben in Großteilen Australiens; die Gebiete in Nord- und Nordostaustralien haben sie jedoch nicht erschlossen. Tasmanien weist auch kleine Bartagamenbestände vor. Sie leben vorwiegend in Wüsten, Steppen und lichten Wäldern.

Die Bartagame ist ein Steppen- und Halbwüstenbewohner. In Australien findet sie ihr optimales Zuhause. Bis auf den extremen Norden und den Westen ist die Bartagame in ganz Australien verbreitet. Dort herrschen Temperaturen von 35° bis 50°C (Tag) und 10° bis 15°C (Nacht) im Sommer und 20° (Tag) bis ca. 5°C (Nacht) im Winter. Zudem ist es dort immer trocken.


Lebensgewohnheiten

Die Bartagame sitzt gerne auf Steinen, Ästen und sonstigen erhöhten Plätzen. Sie ist allerdings hauptsächlich bodenbewohnend. Männliche Bartagamen beobachten von dort aus ihr Revier. Andere Männchen dulden sie nicht. Um zu drohen, stellt die Bartagame ihren Bart auf und färbt ihn schwarz. Treffen zwei männliche Bartagamen aufeinander, so unterwirft sich entweder die schwächere durch langsames Nicken und fest an den Boden drücken, wenn das stärkere Männchen mit deutlich heftigeren Nickbewegungen andeutet, dass es das Revier beansprucht, oder es kommt zum Kampf. Der Schwanz wird bei diesem Kampf oft abgerissen oder verstümmelt.

Im Winter, wenn die Temperaturen unter 20°C fallen, macht die Bartagame eine zweimonatige Winterruhe. Dabei schlafen die Tiere aber nicht ständig und können jederzeit aufstehen, fressen und sich bewegen.

Die weibliche Bartagame vergräbt drei mal im Jahr ca. 20 Eier im Sand.

Bartagamen fressen Insekten (Heuschrecken, Heimchen, Schaben...), kleinere Echsen und nestjunge Mäuse, aber auch Obst, Gemüse und sonstige Pflanzen.


Haltung im Terrarium

Bartagamen sind wahrscheinlich die am meisten gehaltene Echsenart. Das liegt an der Tatsache, dass sie als einzige Art der kleineren Echsen handzahm werden.

Das Gutachten über die Mindestanforderungen an die Haltung von Reptilien des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (BMELF), Referat Tierschutz, beschreibt: „Für zwei Bartagamen (z. B. ein Pärchen) ist eine Mindestgröße des Terrariums von 5x4x3 (LxBxH) multipliziert mit der Kopf-Rumpf-Länge gefordert. Für jedes weitere gehaltene Tier ist die Grundfläche um 15 % zu vergrößern [...] Es kann davon ausgegangen werden, dass das größte gehaltene Tier eine Kopf-Rumpf-Länge von 25 cm erreichen kann. Somit ist für zwei ausgewachsene Bartagamen von einer erforderlichen Terrariengröße von 125x100x75 (LxBxH) auszugehen.“

Die Temperatur sollte zwischen 35°C (Tag) und 20°C (Nacht) liegen. Man lässt das Terrarium in der Nacht allerdings meist auf Zimmertemperatur (ca. 18°C) abkühlen, indem man die Heizstrahler ausschaltet. Am Tag muss an einer Stelle eine Temperatur von bis zu 50°C erreicht werden, um den Tieren die Möglichkeit zu geben, sich auf ihre Vorzugstemperatur zu erwärmen. Aber auch Schattenstellen zum Abkühlen müssen vorhanden sein (dort höchstens um 30°C). Gefüttert werden die Bartagamen mit Heimchen, Heuschrecken, aber vor allem mit Gemüse, besonders Salat und Obst. Während bei Jungtieren der tierische Anteil bei 80 % liegt, kehrt sich das Verhältnis mit zunehmendem Alter um. Gesunde Bartagamen sind ziemlich gefräßig und fressen so ziemlich alles. Allerdings spezialisieren sich die Tiere mit der Zeit auf bestimmte Nahrungsmittel. Ob das Salat, Basilikum oder Würmer sind, ist ziemlich unterschiedlich. Zitrusfrüchte sind nicht zu empfehlen, da diese zu sauer sind. Wenn man das Terrarium bepflanzen will, muss man darauf achten, dass die Pflanzen entweder stachelig oder hart sind, da sie sonst gefressen werden.


Ernährung

In freier Wildbahn sind Bartagamen Ansitzjäger. Sie fressen nahezu alles, was sie überwältigen können. Dies sind diverse Wirbellose, Nager, Frösche, Jungvögel, Insekten, Reptilien und zum Teil eigene, kleinere Artgenossen. Der pflanzliche Anteil der Nahrung ist recht groß, er beträgt bei adulten Bartagemen teilweise mehr als 50 %, bei jüngeren Tieren überwiegt der Anteil an tierischer Nahrung. Bartagemen tätigen regelmäßig den „Zungentest“. Hierbei wird mit der Zunge geprüft, ob eine Pflanze oder ein Tier essbar ist.

Es ist durchaus legitim, Bartagamen als „Vegetarier“ zu halten. Neben Obst, Gemüse und Salat erhalten sie Insekten (Heimchen, Grillen...), jedoch kein Fleisch, wie nestjunge Mäuse oder dergleichen.


Fortpflanzung

Die Fortpflanzungszeit geht von Frühjahr bis Frühsommer. Ein typisches Balzritual ist das Kopfnicken. Das Männchen springt dann meistens aufdringlich vor das Weibchen und nickt mit dem Kopf stark auf und ab. Ist das Weibchen nicht bereit, dreht es seinen Kopf zum Männchen, spreizt den Bart und beißt das Männchen, falls es zu aufdringlich ist. Wenn zwei Männchen um ein Weibchen buhlen, beginnen sie, sich gegenseitig zu bedrohen: Beide stellen ihren Bart auf. Dem Schwächeren genügt oft die Drohgebärde, um sich in „Demutsstellung“ zu begeben oder zu fliehen. Selten gibt es einen Kampf. Kommt es doch dazu, laufen sich die Männchen im Kreis hinterher und versuchen, den Gegner zu beißen. Wenn die Werbung erfolgreich war, läuft die Paarung folgendermaßen ab: Das Männchen versucht sich im Nacken des Weibchens festzubeißen und verletzt es dabei oft. Hat das Männchen sich im Nacken festgebissen, umklammert es den Schwanz des Weibchens mit seinen hinteren Beinen und schiebt den Schwanz zur Seite, um seinen Hemipenis einzuführen. Dieses Ritual ist schon nach wenigen Sekunden bis Minuten vorbei. Das Eierlegen kündigt sich oft nach 5 bis 6 Wochen durch sehr geringe Kotabgabe und einen prall gefüllten Bauch an. Ein bis zwie Tage vor dem Eierlegen gräbt das Weibchen an verschiedenen Stellen Gruben. Ist das Grubenklima geeignet, dann legt es seine Eier darin ab und schließt die Grube so, dass man kaum erkennen kann, wo sich die Grube befindet. Es werden je nach Art und Große des Weibchens 15 bis 45 Eier gelegt. Später schlüpfen nach einer Dauer, die von der Bartagamenart abhängt, Jungtiere mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 60 bis 110 mm.
                         

Grizzly, Mine, Lissi
(von unten nach oben)


Haltung

Die Pflege von Bartagamen kann auch Anfängern empfohlen werden, da diese Tiere meist von Anfang an zutraulich und pflegeleicht sind. Die Pflege setzt aber einige Bedingungen wie Platz, starkes Interesse an den Tieren und ein Literaturstudium voraus.

Ernährung

Bartagamen sind Allesfresser und ernähren sich von einer Vielzahl unterschiedlicher Lebensmittel. In Gefangenschaft sind dies zum Beispiel Mäuse, Küken, Grillen, Zophobas, Mehlwürmer (wegen hohem Fettgehalt nur wenig füttern), Heuschrecken und andere Insekten, aber auch Gräser (kein Katzengras), Sämereien, sowie diverses Obst und Gemüse. Neben Kohl, welcher heftige Blähungen verursacht, sind auch Kopfsalat, Ruccola und Spinat zu vermeiden, da diese zu nitrithaltig sind und Nervenschädigungen auslösen können. Zitrusfrüchte sind ganz zu vermeiden, da diese durch ihre eigene Säure den Darmtrakt zu sehr angreifen und die Tiere Verdauungsprobleme bekommen. In Gefangenschaft sollten Bartagamen auch zusätzlich Vitamine bekommen sowie Mineralien, dabei besonders Calcium und Vitamin D3.

Bei Obst, Gemüse und Salat ist natürlich besonders darauf zu achten, dass Kerne entfernt werden und die Produkte gut gewaschen werden. Auch kann auf der Naturwiese nebenan so genanntes Wiesenfutter gefangen werden. Dabei sollte beachtet werden, dass die Wiesen nicht gedüngt werden oder an stark befahrenen Straßen liegen. Mäuse und Vögel sollten nicht aus der Natur entnommen werden, da die Gefahr eines Parasiten- und Wurmbefalls gegeben ist.

Vergesellschaftung

Bartagamen sind Einzelgänger, aber es können mehrere Weibachen mit einem Männchen gleichzeitig gehalten werden. Das Terrarium muss nur eine ausreichende Größe haben, sodass sich die Weibchen dem permanenten Paarungstrieb des Männchens entziehen können. Eine Vergesellschaftung mit mehreren Männchen ist sehr schwierig und auf keinen Fall zu empfehlen, da es zu heftigen Revierkämpfen kommen kann, die sehr blutig ausgehen können, oder aber eines der Tiere wird so sehr vom dominanteren unterdrückt, dass es die Nahrungsaufnahme verweigert und keinen Lebenstrieb mehr verspürt und früher oder später eingeht.

Feuchtigkeit

Einen nicht zu über- oder unterschätzenden Faktor spielt die Feuchtigkeit der Umgebung und die direkte Wasseraufnahme. Denn einerseits können Hautkrankheiten, wie Pilze, entstehen, wenn die konstante Feuchtigkeit zu hoch ist. Andererseits sind Gicht und Atemwegsinfektionen die möglichen Auswirkungen zu trockener Haltung. Deshalb ist neben viel Obst und Gemüse ein Trinknapf und ein Badebehältnis erforderlich. Das Baden von Bartagamen ist nur bei Häutungsproblemen oder ähnlichen Ausnahmen zu empfehlen. Bei handwarmer Wassertemperatur jedoch kann man einzelne Exemplare beim Baden oder sogar beim Tauchen beobachten. Es sollte aber auf eine Ausstiegsmöglichkeit geachtet werden. Bei Häutungsproblemen sollte man die Haltungsbedingungen, insbesondere den Vitamin-/Mineralstoffgehalt, kontrollieren. Stimmen diese, haben die Tiere auch keine Häutungsprobleme und man muss sie nicht im Bad „aufweichen“ und mit möglichen Folgeerscheinungen, wie Ateminfektionen etc. rechnen.

Winterruhe

Generell ist es ratsam, eine sechs- bis achtwöchige Winterruhe einzuhalten. Meistens bestimmen die Bartagamen den Zeitpunkt der Winterruhe selbst. Zwingend notwendig ist die Winterruhe nicht, allerdings ist sie sinnvoll, da es zum einen dem Verhalten im natürlichen Habitat entspricht, und zum anderen die Paarungsbereitschaft gesteigert wird. Außerdem stärkt die Winterruhe die Widerstandskraft der Bartagamen. Ob Jungtiere Winterruhe machen sollten, ist umstritten.


Verhalten

Lissi

Der Bart

Typisches Kennzeichen der Bartagamen ist ihr „Bart“. Dieses charakteristische Merkmal könnte man als Weiterentwicklung der Kehlwamme bezeichnen. Er ist mit Stacheln besetzt und liegt an der Kehle des keilförmigen Kopfes. Er wird nicht aufgebläht, sondern aufgestellt. Dies funktioniert durch den sogenannten Zungenbeinapparat, zwei Knochen, die den Bart aufstellen. Unter gleichzeitigem Kopfnicken nutzt die Bartagame den Bart zum Imponieren und Drohen. Dieses Merkmal findet man nur bei Bartagamen.

Dominanz

Das schnelle Auf- und Absenken des Kopfes, auch als Nicken bezeichnet, ist ein Zeichen der Dominanz des Tieres. Dieses Verhalten ist aber nur bei männlichen Bartagamen zu sehen.

Balzverhalten

Neben dem Dominanzverhalten wird auch das Balzverhalten durch das Nicken eingeläutet. In Verbindung mit deiner Schwarzfärbung des Bartes ist dies für das Weibchen ein Zeichen der Paarungsbereitschaft. Das Weibchen senkt dann ihren Körper ab und hebt den Schwanz. Dann legt sich das Männchen nach dem Nackenbiss unter das Weibchen und beginnt mit dem Paarungsakt. Dieser dauert meist nicht länger als zwei Minuten.

Verteidigungskämpfe

Zu Verteidigungskämpfen des Reviers kommt es dann, wenn sich zwei Männchen begegnen und keines der beiden eine Demutsgeste macht. Durch das Aufstellen des schwarzen Bartes zeigen sie dann das typische Kampfverhalten, das durch starkes Nicken unterstützt wird. Anschließend wird der Körper flach gemacht und die Stacheln aufgestellt, um dem Gegner gegenüber größer zu erscheinen. Danach umkreisen sich die beiden, nähern sich seitlich und versuchen, einen Biss anzusetzen. Der stärkere Kontrahent schiebt sich auf den Schwächeren, welcher dann regungslos auf dem Boden liegen bleibt, bis er eine Möglichkeit zur Flucht sieht.

Demutsgeste

Bartagamen zeigen „Demutsverhalten“ durch Winken mit den Händen, langsames Auf- und Abbewegen des Kopfes und Abflachen ihres Körpers. So demonstrieren sie einem Rivalen ein Beschwichtigungsverhalten als Zeichen, der Schwächere zu sein.

Erkundungsverhalten

Zur Erkundung der Umgebung benutzen Bartagamen ihre Zunge. Dabei lecken sie die Gegenstände in ihrer Umgebung meinem Züngeln ab. Die Duftstoffe der Objekte werden dann über die Zunge an das Jacobson-Organ weitergeleitet. Zur Begrüßung der Artgenossen wird ebenfalls die Zunge eingesetzt und die Nackenregion der anderen Tiere geleckt. Die Zunge wird auch zur Essbarkeitsprüfung eingesetzt. Dabei lecken sie ihr Futter zunächst ab, bevor sie es verspeisen (nur bei pflanzlicher Nahrung).

Ablehnungsgesten

Ein Zeichen der Ablehung ist es, wenn Bartagamen die Augen schließen. Anders als beim Menschen ist es nicht ein Zeichen des Genießens, was oftmals falsch interpretiert wird. Es soll dem Halter signalisieren „Hör' bitte auf, es gefällt mir nicht“. Dies ist meist beim Streicheln der Tiere festzustellen. Fühlen sich die Tiere stark bedrängt und ins Eck getrieben, kann man bei den Bartagamen sogar ein Fauchen vernehmen. In diesem Fall stellen sie dann auch ihren schwarz gefärbten Bart auf. Wie beim Revierverhalten stellen sie meist auch die Stacheln auf und nähern sich dem Gegner seitlich. In den seltensten Fällen beißen Bartagame zu.

Schlafen

Zum Schlafen suchen sich die Bartagamen einen Ort, an dem sie sich zurückziehen können. Dabei graben sie sich gerne eine Mulde oder schlafen in gemütlicher Position auf einem Ast. Manchmal ist auch zu beobachten, dass Bartagamen nur auf dem Schwanz gestützt an einer Wand schlafen. Für Menschen ungewöhnliche Schlafpositionen sieht man bei Jungtieren öfter als bei erwachsenen.

Stupsen an die Scheibe

Bewegt sich das Tier oft an der Scheibe hin und her, kann das viele Gründe haben. Möglicherweise ist das Terrarium für das Tier zu klein. Es kann aber auch sein, dass die Bartagamen mit ihrem eigenen Spiegelbild in der Scheibe spielen, dann sollte das Glas gereinigt werden. Oft hat die Bartagame nur etwas Interessantes außerhalb des Terrariums entdeckt oder will einfach nur aus dem Terrarium heraus, weil es den Pfleger entdeckt hat.

Beobachtung der Umgebung

Bartagamen beobachten gerne ihre Umgebung. Das machen sie entweder von ihrem Lieblingsplatz, meist der Sonnenplatz, oder einem anderen erhöhten Punkt aus. Dabei strecken sie ihren Kopf in die Höhe und beobachten intensiv und aufmerksam, was sich in der Umgebung abspielt.

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